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		<title>Was vermittelt uns Sicherheit?</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 09:06:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenshilfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Begriff Sicherheit wird im Jahr 1980 im Meyerschen Lexikon so definiert: &#8220;Zustand des Unbedrohtseins, der sich objektiv im Vorhandensein von Schutz[einrichtungen] bzw. im Fehlen von Gefahr[enquellen] darstellt und subjektiv als Gewissheit von Individuen oder sozialen Gebilden über die Zuverlässigkeit von Sicherungs- und Schutzeinrichtungen empfunden wird.&#8221; Was aber bedeutet Sicherheit dem einzelnen Individuum wirklich? Ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff Sicherheit wird <a href="http://www.lexikon-und-enzyklopaedie.de/neuereausgabenab1965/meyers9auflage/meyerslexikon9auflagejahrbuch1980.php">im Jahr 1980</a> im Meyerschen Lexikon so definiert: &#8220;Zustand des Unbedrohtseins, der sich objektiv im Vorhandensein von Schutz[einrichtungen] bzw. im Fehlen von Gefahr[enquellen] darstellt und subjektiv als Gewissheit von Individuen oder sozialen Gebilden über die Zuverlässigkeit von Sicherungs- und Schutzeinrichtungen empfunden wird.&#8221; Was aber bedeutet Sicherheit dem einzelnen Individuum wirklich? Ist es nur die Abwesenheit eines Risikos oder der sprichwörtliche &#8220;goldene Käfig&#8221; in dem uns keine Gefahr droht, aber wirkliches Leben auch nur eingeschränkt möglich ist? <span id="more-34"></span></p>
<h3>Phobien erzeugen künstliche Sicherheiten</h3>
<p>Menschen, die unter einer Phobie leiden, die Ihnen das Verlassen der eigenen Wohnräume unmöglich macht, verstehen wohl am ehesten, was dieser goldene Käfig bewirkt. Ich fühle mich sicher, solange ich in meinen eigenen vier Wänden bin. Hier bedroht mich nichts. Und doch kann sich kaum jemand frei fühlen, der gezwungenermaßen oder freiwillig in dieser vermeintlichen Sicherheit verharrt. Dabei ist auch diese Sicherheit nur subjektiv, denn sie schützt mich vor dem Leben draußen, solange es auch draußen bleibt. Dass <a href="http://www.vhv.de">trotz Haftpflichtversicherung</a> von Wohnungsbränden oder Personen, die sich unbefugt Zutritt zu diesem Heim verschaffen, ebenso Gefahr ausgehen kann, wird in dieser Situation verkannt.</p>
<h3>Auch zu zweit kann Sicherheit nicht immer bestehen</h3>
<p>Die Sicherheit in einer festen Beziehung zu leben, kann ebenfalls trügerisch sein. Partner die sich ihres Gegenübers zu jeder Zeit und völlig bedenkenlos sicher sind, wurden schon häufig eines Besseren belehrt, wenn der andere aus dieser Beziehung ausbrach: Vielmehr wollen solche Sicherheiten gepflegt werden, damit sie im Alltag Bestand haben. Trotzdem würden viele Menschen die Sicherheit und Geborgenheit in der Familie an erster Stelle nennen, wenn nach dem Sicherheitsbegriff gefragt würde.</p>
<h3>Gesicherte Finanzen</h3>
<p>Direkt auf dem Fuß folgt dann die finanzielle Sicherheit. Ein Leben von der Hand in den Mund ist nicht das, was sich die meisten Menschen wünschen würden. Aber auch das Gegenteil davon, &#8220;im Reichtum zu schwimmen&#8221; wäre nicht das Ziel, dass wir vor Augen haben. Vielmehr geht es darum, so viel Geld und Eigentum zur Verfügung zu haben, dass es sich damit zufrieden und ohne Sorgen um die Zukunft leben lässt, dass plötzliche Geschehnisse einen nicht in den Abgrund reissen. In Zeiten der <a href="http://www.stern.de/panorama/extra-armut-in-deutschland-620833.html">steigenden Armut</a> und einer Zunahme von Langzeitarbeitslosen und Harz IV Empfängern aber ist diese Sicherheit längst nicht mehr selbstverständlich.</p>
<h3>Und was ist mit dem sicheren Arbeitsplatz?</h3>
<p>Schon landen wir gedanklich beim nächsten Problem unseres Sicherheitsbegriffes. Es wiegt uns in Sicherheit Arbeit zum täglichen Broterwerb zu haben. Kaum etwas anderes aber ist in Zeiten der Globalisierung unsicherer als die meisten Arbeitsplätze. Viele müssen immer wieder den Lebensstandort wechseln um sich einen Arbeitsplatz zu sichern. Und dass wir am Ende von unserer Rente ein gesichertes Leben führen können, hat man bei dieser Angelegenheit ebenso im Hinterkopf.</p>
<p>Man kann resümieren, dass sich an der Meyerschen Definition in den vergangenen dreißig Jahren nicht viel geändert hat. Die Abwesenheit der vielen genannten Gefahren und Risiken erzeugt in uns, die wir in einem sozialen Gefüge leben, ein Gefühl von Sicherheit.</p>
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		<title>Dankbarkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 10:36:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Muttertag]]></category>

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		<description><![CDATA[Dankbarkeit in unserem Leben Was versteht man eigentlich unter Dankbarkeit? Es sagt sich auch so einfach hin, „Ich bin dir dankbar!“. Und für manche ist es nur eine Redensart, eine Floskel eben, wenn man bei einer Angelegenheit mal eben hilft. Und viele Menschen werden sich auch noch nicht groß Gedanken darüber gemacht haben, was eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Dankbarkeit in unserem Leben</h3>
<p>Was versteht man eigentlich unter Dankbarkeit? Es sagt sich auch so  einfach hin, „Ich bin dir dankbar!“. Und für manche ist es nur eine  Redensart, eine Floskel eben, wenn man bei einer Angelegenheit mal eben  hilft. Und viele Menschen werden sich auch noch nicht groß Gedanken  darüber gemacht haben, was eigentlich hinter dem Wort „<a href="http://www.welt.de/vermischtes/article3941720/Dankbarkeit-ist-die-beste-Gluecksstrategie.html" target="_blank">Dankbarkeit</a>“  steht.<span id="more-26"></span><br />
Dankbarkeit ist etwas anderes, als einfach nur Danke zu sagen und  Dankbarkeit hat auch nichts damit zu tun, wenn man einem Menschen seine  „Dankbarkeit“ zeigen will, aber auf eine unterwürfige Art und Weise.  Dankbarkeit sollte als erstes aus dem Herzen kommen und ehrlich gemeint  sein. Die Dankbarkeit zeigt sich auch durch Gefühle, die in einem selbst  entstehen, wenn man in einer ausweglosen Situation ist und plötzlich  jemand seine selbstlose Hilfe anbietet, ohne eine Gegenleistung zu  erwarten. Was macht Dankbarkeit mit uns? Sie macht uns glücklich, sie  macht uns auch ausgeglichener und zufriedener. Und wir erleben  Dankbarkeit auch bei anderen Menschen, wenn wir ihnen etwas zeigen, von  unserem Wissen abgeben und ihnen dadurch auch unsere Hilfe anbieten.  Unbewusst geben uns diese Menschen etwas von dem Zurück, was wir anderen  Menschen geben und das wir für sie da sind macht uns glücklich.</p>
<h3>Dankbarkeit im Alltag</h3>
<p>Dankbarkeit kann uns überall begegnen, zum Beispiel im Bus oder in der  Bahn, wenn junge Leute älteren Menschen Hilfe beim Einsteigen oder eine  Sitzplatz anbieten, was besonders für alte Menschen heutzutage nicht  mehr so selbstverständlich ist. <a href="http://www.initiativkreis-pflege.de/home/berufschancen.html" target="_blank">Dankbarkeit begegnet uns in  Krankenhäusern und Altenheimen</a>, wenn für die Insassen etwas getan wird,  um ihnen ihre Situation zu erleichtern und was nichts mit den  Arbeitsaufgaben zu tun hat. Gerade diese Menschen sind für jede lieb  gemeinte Hilfe dankbar und wenn es nur eine Anteilnahme an ihrem  Schicksal ist oder ein nettes Gespräch außerhalb der Dienstzeit.</p>
<h3>Dankbarkeit in der Erziehung</h3>
<p>Schon im Kindesalter sollten die Kinder einschätzen lernen, dass nicht  alles selbstverständlich ist auf dieser Welt. Sie sollen erleben, dass  sie geliebt werden, dass man ihnen Achtung und Verständnis für ihre  kleinen Sorgen und Nöte entgegen bringt und sie nicht einfach nur  „versorgt“ werden.<br />
Dem Gefühl des Geborgenseins entspringt dann auch die Dankbarkeit der  Kinder, für die Liebe der Eltern, für das gemeinsame Leben und das  Wissen, was die Eltern und alle Familienmitglieder an die Kinder weiter  gegeben haben. In dem Erlebten lernen die Kinder auch mit der  Dankbarkeit umzugehen, sei es bei der gemeinsamen Freude über ein  gewonnenes Fußballspiel des Juniors, oder die gemeinsamen Erlebnisse,  die eine Familie im Laufe der Jahre fester zusammenschweißt. Es ist die  Gemeinsamkeit, das Zusammenhalten und die Geborgenheit, die Kinder in  der Erziehung festigen und die dadurch auch unbewusst den Begriff  Dankbarkeit verinnerlichen.<br />
Ein Kind, welches nicht das Gefühl hat, dass man es liebt und dass es  behütet wird, kann auch nicht das Gefühl der Dankbarkeit entwickeln und  erleben. Oftmals bleibt da nur Gleichgültigkeit zurück und leider wird  oftmals auch dieses Gefühl, statt der Dankbarkeit, an die nächste  Generation weitergegeben.<br />
Dabei kann es so einfach sein: Feste wie Weihnachten oder Gelegenheiten wie der Muttertag bieten Möglichkeiten, seiner Dankbarkeit Ausdruck zu verleihen. Im Wege stehen dem allerdings Kommerzialisierung der Feste, wenn es nur um die Menge der Geschenke geht oder ihren Preis. Oder wenn Kinder der Mutter nur gratulieren, weil man &#8220;es eben macht&#8221; und es erwartet wird. Eine lästige Pflicht eben. Ein Blumenstrauß von Herzen als Ausdruck der Dankbarkeit kann dagegen ein glückliches Lächeln hervorrufen &#8211; einfach mal über einen <a href="http://www.blumenversand-online.info/" target="_blank">Blumenversand Test</a> nach einem geeigneten Anbieter suchen und einen Strauß auf den Weg bringen. Wenn man festgestellt hat, wie diese materialisierte Dankbarkeit einen Menschen glücklich machen kann und zurückstrahlt, wird man gern öfter Dankbarkeit zeigen &#8211; nicht nur an den Tagen, an denen es erwartet wird. Wobei <a href="http://praxislerntraining.typepad.com/praxislerntraining/2011/01/ein-gelungener-start-ins-neue-jahr-die-schale-der-dankbarkeit.html" target="_blank">entsprechende Rituale</a> schon toll sein können.</p>
<h3>Sorgt Dankbarkeit für ein glücklicheres, einfacheres Leben?</h3>
<p>Im Prinzip kann man davon ausgehen, dass dankbare Menschen mit sich und  der Welt zufriedener und ausgeglichener sind. Sie sind dankbar für jeden  Tag, den sie gesund verbringen können, sie sind dankbar, dass es ihren  Lieben gut geht und dass sie glücklich sind. Sie hadern nicht schon am  Morgen mit dem wieder mal zu schlechtem Wetter oder dem  Nachrichtensprecher, der schon wieder von Preiserhöhung spricht.<br />
Durch ihre Dankbarkeit haben diese Menschen gelernt, das Leben so zu  nehmen, wie es ist und dankbar zu sein, das Leben überhaupt leben zu  können.</p>
<p>Noch ein Lesetipp zum Schluss: <a href="http://www.konzepte-und-coaching.de/wochentipp/2008/11/dankbarkeit-als-turbo-zur-wunscherfuellung.html" target="_blank">Wie Dankbarkeit in Sachen Wunscherfüllung helfen kann</a>.</p>
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		<title>Sorgerecht</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 19:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Sorgerecht, in Deutschland amtlich als elterliche Sorge und in Österreich als Obsorge bezeichnet, ist die Fürsorge für die Person und das Vermögen eines Kindes. In Deutschland wird die elterliche Sorge im bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) genau geregelt und fußt verfassungsrechtlich auf dem Elternrecht des sechsten Artikels. Grundsätzlich haben die Eltern eines Kindes das gemeinsame Sorgerecht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Sorgerecht, in Deutschland amtlich als elterliche Sorge und in Österreich als Obsorge bezeichnet, ist die Fürsorge für die Person und das Vermögen eines Kindes. In Deutschland wird die elterliche Sorge im bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) genau geregelt und fußt verfassungsrechtlich auf dem Elternrecht des sechsten Artikels. <span id="more-21"></span></p>
<p>Grundsätzlich haben die Eltern eines Kindes das gemeinsame Sorgerecht, das verheiratete Eltern automatisch haben und unverheiratete Paare durch Abgabe ihrer Willenserklärung zum gemeinsamen Sorgerecht erhalten. Geben sie diese nicht ab, liegt das Sorgerecht bei der Mutter. Bei einer Heirat der Eltern, erhält auch der Vater das Sorgerecht.</p>
<h3>Inhalte des Sorgerechts</h3>
<p>Die Ausübung der elterlichen Sorge geht mit vielen Pflichten einher und muss stets im Sinne des Kindeswohls erfolgen. Sorgerecht umfasst die Personensorge, Vermögenssorge sowie Vertretungsmacht. Unter Personensorge fällt die Pflege, die Erziehung und Beaufsichtigung des Kindes, sowie die Bestimmung seines Aufenthalts (Aufenthaltsbestimmungsrecht). Die Vermögenssorge betrifft die Verwaltung des Kindsvermögens. Mit der Vertretungsmacht wahrt man die Rechte des Kindes und kann, falls notwendig, für das Kind Prozesse führen.</p>
<h3>Sorgerechtsregelungen bei Trennung</h3>
<p>Bei der Auflösung der Ehe bleibt das Sorgerecht weiterhin bei beiden Elternteilen, es sei denn, ein Elternteil erstreitet vor Gericht das alleinige Sorgerecht für sich. Für diese Entscheidung werden verschiedene Faktoren berücksichtigt, zum Beispiel die emotionale Bindung des Kindes, das Umfeld und ob die Eltern nicht mehr in der Lage sind, das Sorgerecht gemeinsam auszuführen, zum Beispiel weil sie zerstritten sind. Im Vordergrund steht dabei natürlich das Wohl des Kindes.<br />
Auch bei gemeinsamem Sorgerecht nach der Trennung trifft in der Regel das Elternteil, bei dem das Kind lebt, die Entscheidungen. Ausnahmen sind schwerwiegende Entscheidungen, bei denen beide Eltern beteiligt werden, zum Beispiel Schulwechsel, Fernreisen oder Taufe.</p>
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		<title>Familientherapie</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 19:32:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Bereich der Psychotherapie bietet die Familientherapie Hilfe und Beratung für Paare und Familien, um ihre Beziehung zueinander zu verbessern, ihre Kommunikation zu stärken und letztendlich das Zusammenleben miteinander zu harmonisieren. Dadurch wird ein positives Umfeld geschaffen, das die geistige Gesundheit der einzelnen Familienmitglieder stärkt. Familientherapie kann bei allen Arten von psychischen Krankheiten und Störungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Bereich der Psychotherapie bietet die Familientherapie Hilfe und Beratung für Paare und Familien, um ihre Beziehung zueinander zu verbessern, ihre Kommunikation zu stärken und letztendlich das Zusammenleben miteinander zu harmonisieren. Dadurch wird ein positives Umfeld geschaffen, das die geistige Gesundheit der einzelnen Familienmitglieder stärkt. Familientherapie kann bei allen Arten von psychischen Krankheiten und Störungen eingesetzt werden, auch wenn die Probleme nur eine Person vordergründig betreffen. Viele familientherapeutische Methoden finden Einsatz bei Gruppentherapien, im beruflichen Umfeld oder auch in der Einzeltherapie. <span id="more-18"></span></p>
<h3>Die Entwicklung der Familientherapie</h3>
<p>Die Familientherapie geht nicht wie andere Schulen auf einen Begründer zurück, sondern hat sich aus verschiedenen Ideen und Ansätzen entwickelt, die auf der Feststellung basieren, dass auffälliges Verhalten und psychische Krankheit nicht nur die innerseelischen Konflikte einer Einzelperson sein müssen, sondern eine Reaktion auf Umweltbedingungen, insbesondere der Familienstruktur sein können. Statt einer Person allein, wurden nun Paarbeziehung, Familienstruktur und Einbettung in soziale Systeme wie Schule oder Betrieb betrachtet. So kann die Familientherapie die Lebensqualität von mehreren Personen verbessern und helfen, bessere, befriedigende Muster im gemeinsamen Zusammenleben zu schaffen und damit psychische Probleme nachhaltig verbessern.</p>
<h3>Systematische Ansätze</h3>
<p>Familientherapie verfolgt verschiedene systematische Ansätze. So wird in der strukturellen Familientherapie der Schwerpunkt auf familiäre Strukturen und Grenzen gelegt. Durch feste und bekannte Strukturen und Grenzen soll es dem Einzelnen besser gelingen, psychisch gesund und leistungsfähig zu sein. Das Mailänder Modell beschäftigt sich gezielt mit der Interaktion der Familienmitglieder und den Möglichkeiten, sie zu verändern. Der strategische Ansatz arbeitet problemorientiert und soll helfen, erfolgreiche Lösungsstragien zu entwickeln. Daneben existieren weitere Schulen. In der systematischen Familientherapie werden Zusammenhänge und Beziehungen in Gruppen für das Verständnis und die Diagnose von psychischen Krankheiten sowie ihrer Behandlung zugrunde gelegt.</p>
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		<title>Förderpädagogik</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 19:11:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonderschulen, Förderzentren oder Schulen mit besonderen pädagogischen Schwerpunkten werden als Förderschulen bezeichnet. In ihnen lernen Kinder und Jugendliche, die durch spezielle Behinderungen nicht in der Lage sind, am normalen Unterricht der Regelschulen teilzunehmen oder denen an solchen Schulen nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt werden kann. Sie können körperlich oder geistig behindert sein oder eine Lernbehinderung in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sonderschulen, Förderzentren oder Schulen mit besonderen pädagogischen Schwerpunkten werden als Förderschulen bezeichnet. In ihnen lernen Kinder und Jugendliche, die durch spezielle Behinderungen nicht in der Lage sind, am normalen Unterricht der Regelschulen teilzunehmen oder denen an solchen Schulen nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt werden kann. Sie können körperlich oder geistig behindert sein oder eine Lernbehinderung in einem bestimmten Bereich aufweisen. <span id="more-9"></span></p>
<h3>Unterschiedliche Arten und Schultypen</h3>
<p>Da die Probleme unterschiedlicher Art sind, sind unterschiedliche Förderschulen entstanden, die jeweils spezielle Schwerpunkte der gezielten Förderung anbieten. So gibt es Schulen für sozial auffällige Kinder, für Blinde oder Sehbehinderte, Taubstumme, Taubblinde, Schwerhörige oder Taube, Sprachbehinderte, Lernbehinderte oder körperlich behinderte Schüler sowie Mischformen von Schulen, wie zum Beispiel allgemein für Hörgeschädigte. Viele Förderschulen bieten einen Fahrdienst für ihre Schüler an.<br />
Der Idee der Förderschulen gegenüber steht das integrative Bildungssystem, in dem behinderte und nicht-behinderte Schüler gemeinsam unterrichtet werden. Über die verschiedenen Arten von Schultypen entscheidet in Deutschland jedes Bundesland individuell, ebenso wie über die Art der Schulabschlüsse. So sind in Bayern zum Beispiel die Abschlüsse der Förderschulen den Hauptschulabschlüssen gleichgestellt. Eine Ausnahme bilden dabei Förderzentren für Geistigbehinderte.</p>
<h3>Die Entscheidung zur Förderschule</h3>
<p>Kann ein Kind in der allgemeinen Schule nicht ausreichend und seinen Bedürfnissen entsprechend gefördert werden, wird der Besuch der Förderschule in Betracht gezogen. So können auch behinderte Kinder weiter die Schule besuchen, ihr Recht auf Bildung wahrnehmen und die Schulpflicht erfüllen. Dazu müssen im Rahmen der Förderdiagnostik die Probleme und Bedürfnisse eines Kindes identifiziert werden, um anschließend die geeignete Förderschule zu finden. Die sogenannte Feststellung des Förderbedarfs wird von den Bundesländern jeweils gesetzlich geregelt, während in einigen Bundesländern die endgültige Entscheidung für oder gegen den Besuch einer Förderschule bei den Eltern liegt. Pädagogische Beratungsstellen können der Familie bei der Entscheidung für eine Schule oder spezielle Förderprogramme behilflich sein. Eine Rückkehr zur allgemeinen Schule ist bei Eignung möglich.</p>
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		<title>Was ist Pädagogik</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 19:08:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter Pädagogik versteht man die Wissenschaft von Erziehung und Lernen. Die Pädagogik umfasst verschiedene Disziplinen und Fachbereiche und wird für Kinder wie für Erwachsene angewandt, vor allem in den Bereichen Familie, Schule und Weiterbildung. Daher begleitet uns Pädagogik häufig ein ganzes Leben lang. Sie befasst sich einerseits mit der Erforschung von Lernen, Didaktik und Erziehung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter Pädagogik versteht man die Wissenschaft von Erziehung und Lernen. Die Pädagogik umfasst verschiedene Disziplinen und Fachbereiche und wird für Kinder wie für Erwachsene angewandt, vor allem in den Bereichen Familie, Schule und Weiterbildung. Daher begleitet uns Pädagogik häufig ein ganzes Leben lang. <span id="more-5"></span></p>
<p>Sie befasst sich einerseits mit der Erforschung von Lernen, Didaktik und Erziehung und entwirft andererseits Vorschläge und Methoden für die praktische Anwendung im Bereich Bildung, Sozialisation, Fürsorge und Erziehung. Ein konkretes Ziel dieser Wissenschaft ist dabei nicht formuliert. Sie umfasst auch Bereiche der Psychologie, Religion und Soziologie und bezieht moderne Erkenntnisse dieser Fachgebiete mit ein. Andere Fächer, deren Methoden und Wissen genutzt werden, sind Kriminologie, Philosophie oder Neurologie. Pädagogik oder Erziehungswissenschaft ist in Deutschland Schulfach der Oberstufe und einer der größten und beliebtesten Studiengänge unter den Geisteswissenschaften, der in der Regel mit dem Diplom oder immer häufiger mit Bachelor oder dem anschließenden Master abschließt.</p>
<h3>Anwendung der Pädagogik</h3>
<p>Die Wissenschaft der Pädagogik und ihre Forschungsergebnisse finden heute in vielen Bereichen Anwendung, so zum Beispiel in Kindergarten und Schule, im beruflichen Umfeld, in den Medien, in der Erwachsenenbildung, in der Wirtschaft, im Umgang mit alten Menschen sowie der besonderen Förderung von behinderten oder lernbehinderten Kindern und Jugendlichen. Zudem wird in einigen speziellen Fragestellungen auf die Pädagogik zurückgegriffen, wie bei der Geschlechterforschung, im Betrieb, bei interkulturellen Fragen, der sexuellen Aufklärung oder der Umwelterziehung und weiteren Themen.</p>
<h3>Spezialfälle der Pädagogik</h3>
<p>In Förderschulen werden die Erkenntnisse der Pädagogik gezielt eingesetzt, um Kindern und Jugendlichen, die durch körperliche und geistige Behinderungen in der Entwicklung und im Lernen eingeschränkt werden, zu helfen, sich weiterzuentwickeln und mit ihren Schwächen umzugehen. Psychotherapeuten nutzen pädagogisches Wissen im Rahmen der Familientherapie, um die Beziehungen der Familienmitglieder zueinander, ihre Kommunikation und ihr Zusammenleben positiv zu beeinflussen. Ebenso wird bei Gericht in der Entscheidung, das Sorgerecht einem oder beiden Elternteilen zuzusprechen, pädagogisches Wissen berücksichtigt. In allen Fällen wird die Pädagogik zum Wohl von Kind und Familie eingesetzt.</p>
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